Energy Balls selber machen – Gesunde Alternative zu Schoki & Co.
Energy Balls selber machen – Gesunde Alternative zu Schoki & Co. - ©Sia-James / depositphotos.com

Kaffee, Schoki und Co. sind für zwischendurch okay – sie liefern uns schnell Energie, machen uns wach und verhelfen uns oft auch zu einer besseren Laune im Alltag. Suchen Sie jedoch nach gesünderen Alternativen, können Sie sich sogenannte Energy Balls herstellen. Ob bei einer Low Carb Ernährung, Rohkost oder Zuckerverzicht – die kleinen Kügelchen passen zu jeder Ernährungsform.

Was sind Energy Balls?

Die kleinen Kugeln sind heute in diversen Supermärkten zu finden. Vergleichbar sind sie mit einem Müsliriegel und eignen sich besonders gut für Menschen, die sich gerne von Rohkost ernähren, auf tierische Lebensmittel verzichten und im Alltag nach einem gesunden Power-Snack suchen. Besonders praktisch sind die Energiebomben, wenn Sie auf der Arbeit, in der Schule oder Uni sind und keine Zeit für ein Mittagessen oder Frühstück finden.

Generell gilt: Energyballs ersetzen keine vollwertige Mahlzeit und sollten auch nicht als Ersatz angesehen werden. Sie liefern Ihnen aber wertvoller Nährstoffe, wenn Sie auf die richtigen Inhaltsstoffe setzen und eignen sich als Alternative zu Gebäck, Süßigkeiten oder koffeinhaltigen Getränken.

Suchen Sie nach einem passenden Rezept für gesunde Energy Balls, ist es wichtig, dass Sie auf Konsistenz, Geschmack und Nährstoffdichte achten. Die Konsistenz ist wichtig, damit die Kugeln nicht auseinanderfallen. Datteln sind beispielsweise eine beliebte Zutat, die eine gewisse Klebekraft mitbringen und für die Süße sorgen. Sie enthalten außerdem Ballaststoffe und Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium und Kalium). Da sie allerdings einen hohen Kaloriengehalt haben, sollten Sie bei einer gesunden Variante nicht zu viele Datten verwenden.

Energyballs sind mit Nüssen absolut lecker
Energyballs sind mit Nüssen absolut lecker – © unkreatives / depositphotos.com

Gesunde Zutaten für die Energiebomben in Kugelform

Kokos, Schoko, Haferflocken, Trockenobst oder verschiedene Nüsse – Sie können für Ihre Energy Balls quasi alles verwenden, was Sie auch in einem Müsli verwenden. Haferflocken sind eine beliebte Zutat, da sie aus vollem Korn bestehen und Ihnen gesunde Kohlenhydrate liefern. Sie enthalten auch Ballaststoffe und Eiweiß. Mit dieser Zutat decken Sie deshalb einen wichtigen Teil Ihres Nährstoffbedarfs ab. Obst liefern Ihnen wichtige Vitamine. Damit die Kugeln jedoch idealerweise etwas länger haltbar sind, ist es wichtig, dass Sie Trockenobst verwenden – zum Beispiel Bananenchips, getrocknete Apfelstückchen oder auch Rosinen.

Auch Nüsse können Sie Ihrem Power-Snack hinzufügen. Verwenden Sie dafür Walnüsse, Erdnüsse, Haselnüsse oder andere Sorten. Nüsse helfen Ihnen dabei, dass Sie Ihren Körper mit gesunden Fettsäuren versorgen und Ihr Gehirn leistungsfähig bleibt. Viele Nusssorten enthalten außerdem wichtige Mineralstoffe, beispielsweise Magnesium, Zink, Eisen und Kalzium. Tipp: 20 Gramm Nüsse pro Tag sind okay. Das ist ungefähr eine Handvoll. Da Nüsse einen hohen Kaloriengehalt haben, können Sie sich an dem Wert orientieren, wenn Sie auf eine gesunde Ernährung achten.

Warum Sie Energy Balls lieber selber herstellen sollten

Heute gibt es die Möglichkeit, dass Sie Energyballs auch fertig in diversen Supermärkten kaufen können. Der Ernährungstrend geht immer mehr in Richtung „bewusste und gesunde Ernährung“. Das ist eine gute Nachricht. Die schlechte Nachricht: Fertigprodukte enthalten meist viel Zucker als Konservierungsstoff.

Natürlich kann es passieren, dass Sie mal keine Zeit finden, um sich die kleinen Energiekugeln selber herzustellen. Deshalb ist es okay, wenn Sie ab und an in das Supermarktregal greifen. Besser ist es, wenn Sie sie selbst herstellen. So können Sie die Bällchen mit den Zutaten verfeinern, die Sie am liebsten mögen und wissen, dass Sie mit den wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Außerdem bestimmen Sie selbst, ob und wie viel Zucker Sie verwenden möchten.

Wenn Sie ganz auf raffinierten Zucker verzichten möchten, können Sie auf das oben gelistete Obst setzen oder auch Zuckerersatz verwenden. Birkenzucker und Stevia sind heute beliebte Zuckeralternativen und bringen unterschiedliche Vorteile mit sich. Birkenzucker ist besser bekannt als Xylit. Er enthält weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker und eignet sich auch für Diabetiker. Stevia ist eine rein pflanzliche Alternative, enthält kaum Kalorien und gilt als besonders zahnfreundlich, da es beispielsweise keinen Karies verursacht.

Energyballs mit Zimt sind vor allem in der Weihnachtszeit super lecker
Energyballs mit Zimt sind vor allem in der Weihnachtszeit super lecker | ©tellaboutit.de

Energyballs – beliebte Proteinquelle bei Veganern

Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren, profitieren von den kleinen Energiekugeln. Wenn Sie sich vegan ernähren, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Körper genügend Proteine zuführen. Mit Snacks für zwischendurch stellen Sie sicher, dass Sie Ihrem Tagesbedarf abdecken. Besonders Nüsse und Haferflocken in Ihren Energyballs sorgen dafür, dass es nicht zu einer Mangelernährung kommt.

Worauf du bei der Herstellung achten solltest

Es gibt einige Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Energyballs aufbewahren können und so herstellen, dass sie einige Zeit haltbar sind. Achten Sie darauf, dass Sie keine feuchten Zutaten verwenden. Flüssigkeit ist ein geeigneter Nährboden für Bakterien und sorgt dafür, dass Ihre Energiekugeln nicht ganz so lange halten. Verzichten Sie deshalb auf Zutaten wie Milch oder Quark. Wenn Sie wissen, dass die Kugeln in den nächsten Stunden verspeist werden, können Sie die genannten Zutaten natürlich verwenden.

Bewahren Sie die Energyballs idealerweise an einem trockenen Ort auf. Damit alle Nährstoffe enthalten bleiben, sollten Sie Ihre Inhaltsstoffe nicht unbedingt erhitzen – dann eignen sie sich auch klassisch als „Rohkost“.

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